(FANFIC) PREDATOR X RESIDENT EVIL

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    • (FANFIC) PREDATOR X RESIDENT EVIL

      PREDATOR x RESIDENT EVIL
      Wir schreiben das Jahr 1998, Raccoon City:


      Der so genannte T-Virus wurde durch Ratten verbreitet. Dies hatte zur Folge, dass ein Großteil dieser kleinen Metropole sich in Zombies verwandelt, ABER es gibt noch weitaus schlimmeres als die infizierten Menschen: B.O.W.s BioOrganischeWaffen. Auf den Straßen ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los.

      „Schneller! Schneller, “ denkt Holly Marshall, als sie durch die brennenden Straßen rennt, vorbei an Autowracks, Überresten von Menschen und wandelnden Toten, ihre fünf Jährige Tochter im Arm und eng an sich gepresst. „Schließ deine Augen Lydia. Mama bringt alles in Ordnung, “ versucht sie ihre leise wimmernde und schluchzende Tochter zu beruhigen. Beide hatten an diesem Tag viel Leid gesehen, das Leid reicht für Lydias ganzes Leben, Holly hoffte nur, dass dies noch sehr lange dauern wird.

      Plötzlich hört sie einen trillernden Laut. Er kommt von ihrer rechten Seite jenseits einer zwei Meter hohen Mauer. Dann ein komisches Geräusch, was sich anhört als würde etwas Massiges irgendwo hochgehievt. Auf einmal erscheint in ihrem Blickfeld eine moosgrüne Gestalt. „Das Vieh ist einfach über die Mauer gesprungen“, schießt es ihr durch den Kopf.

      Holly war allerdings so voller Adrenalin, dass sie einfach weiterlief. Sie schaute nur kurz zurück auf das moosgrüne Grauen hinter ihr. Reptilienhafte, gelbe Augen trafen ihren Blick. Der muskulöse Körper der Kreatur spannte sich an, Fänge und lange Krallen schlugen erwartungsvoll aufeinander. Die Gestalt, welche die B.O.W.-Serienkennung MA-121-Hunter trug, rannte los. Es bewegte sich ähnlich vorwärts wie ein Gorilla, auf allen Vieren, nur war es ungleich schneller.

      Lydias Mutter rannte so schnell sie konnte, aber der Hunter war ihr dicht auf den Fersen, dann stand sie auf einmal in einer Sackgasse. Kaum war sie stehen geblieben und starrte mit vor Schreck geweiteten Augen in die Gasse spürte sie auch schon einen brennenden Schmerz in ihrer rechten Hüfte. Der Hunter hatte sie mit einer seiner langen Krallen erwischt. Wieder ein Trillern. Es kam von dem Hunter, welcher diesen Ruf als Triumphschrei ausstieß.

      Holly lässt ihre Tochter von ihrem Arm gleiten und stellt sich vor sie. Die Mutter nimmt sich einen Mülltonnendeckel, der zu ihrer linken noch auf einer überfüllten Tonne liegt und blickt die Kreatur mit einem Mut an, den nur eine Mutter für ihr Kind aufbringen kann. Lydia kauert sich in eine Ecke hinter ihrer Mutter und macht sich ganz klein.

      Backsteine fallen von einem niedrigen Häuserdach und erwecken sowohl die Aufmerksamkeit von Holly als auch von dem Hunter. Dann ein Geräusch wie wenn ein Stück Fleisch zu Boden fällt, ein großes Stück Fleisch. Hinter dem Hunter scheint eine Luftspiegelung zu sein, welche menschliche Schemen zu besitzen scheint. Die Biowaffe reckt seinen Kopf in die Höhe als würde es einen Geruch aufnehmen, dann schnellt es plötzlich nach vorne auf den Schemen zu.

      Just in dem Moment als der Hunter auf den Schemen auftrifft flirrt dieser zur Seite und verschwimmt. Grünlichbraune Muskeln kommen zum Vorschein, eine Panzerung welche aus einem Sciencefiction-Film zu stammen scheint. Der „Mann“ ist groß, über zwei Meter und trägt einen mattsilbrigen Helm, welcher den Kopf fast komplett umschließt, lediglich die Haare welche zu Rasta Locken geflochten sind kommen zum Vorschein.
      Der Hunter und der Predator stehen sich gegenüber und brüllen sich an. Holly sieht wie der Hunter mit einem erhobenen Klauenarm auf den außerirdischen Predator springt und versucht ihm den Kopf abzuschlagen, doch der Predator taucht einfach agil und dem Schlag hinweg. Der linke Arm des Außerirdischen zuckt und zwei gebogene Klingen schnellen aus dem linken Panzerhandschuh hervor. Der Predator steht nun im Rücken der Biowaffe und stößt mit seinen Unterarmklingen zu. Begleitet von einem schmatzenden Geräusch quillt der rote Lebenssaft des Hunters hervor. Der Hunter heult vor Wut und Zorn auf und schlägt wild um sich.

      Während die beiden fremdartigen Wesen miteinander kämpfen ist Holly zu ihrer Tochter gerannt und wiegt sie in ihren Armen. „Bitte lieber Gott, lass nicht zu, dass sie meine Tochter holen“, flüstert sie leise. Die beiden Kreaturen nehmen keinerlei Notiz von den beiden Menschen und konzentrieren sich ganz auf ihren Kampf.

      Die Krallen des Hunters treffen auf den Helm des Predators und erzeugen Funken und leichte Kratzer. Der Predator scheint zu lachen, es ist ein tiefes und kehliges lachen. Dann raubt der Predator mit einem gekonnten Schnitt seinem Angreifer den linken Arm, darauf folgt eine rasante Vorwärtsbewegung, welche die Halsschlagader des Hunters durchtrennt. Heißes Blut besudelt den Predator und verteilt sich großzügig auf dem Boden der Gasse.

      Der Hunter sinkt tot zu Boden und der Predator beginnt mit seinem grausigen Handwerk. Er raubt dem toten Wesen den Schädel samt Wirbelsäule. Die bluttriefenden Überreste hält der Predator in der linken Hand.

      Ohne sich umzudrehen oder einen Ton von sich zu geben, drückt der Predator einige Knöpfe auf seinem linken Panzerhandschuh und verschmilzt wieder mit der Umgebung, dann sieht Holly wie sich das Schimmern nach Oben bewegt, auf die Dächer und fort von ihr.
      Holly und Lydia sind noch immer kreidebleich, setzen sich aber nach einigen tiefen Atemzügen wieder in Bewegung, Richtung Polizeirevier, in die scheinbare Sicherheit.

      Der Predator hingegen sitzt auf einem hohen Dach und lauscht während er seine neue Trophäe begutachtet den Geräuschen der Stadt. Er hört einen fernen Schrei, welcher wie: „Stars“, klingt. Der Predator lächelt unter seinem Helm.

      ENDE